Lippe Aktuell 27.07.2012

 

Arie Duo - Welch ein Juwel!

 

... Der pe­rua­ni­sche Gi­tar­rist Juan Car­los Aran­ci­bia Navarro ist in der Mu­sik­szene Det­molds schon län­ger be­kannt. Wer glaubt, ihn zu ken­nen, irrt ge­wal­tig. Die­ser Mu­si­ker ist längst mehr als ein her­vor­ra­gen­der Mu­si­ker – er ist ein ech­ter Künst­ler ge­wor­den. Eine Flötis­tin wie Anita Far­kas zu er­gän­zen, die si­cher­lich Welt­kar­riere ma­chen wird, ist eine Her­aus­for­de­rung. Juan Car­los Aran­ci­bia hat sie an­ge­nom­men und es ist et­was ent­stan­den, das wohl ver­geb­lich sei­nes­glei­chen sucht. Ein Ju­wel!

A­nita Far­kas spielt Läu­fe, die schein­bar schnel­ler sind, als man mit den Oh­ren fol­gen kann. Doch es wird nir­gendwo und wirk­lich nie­mals auch nur das win­zigste Tön­chen aus­ge­las­sen – was bei dem Tempo ein­fach an ein Wun­der grenzt. Hinzu kommt eine Hin­gabe im Spiel, eine Dy­na­mik – un­be­schreib­lich ein­fühl­sam. Man fragt sich, was eine Quer­flöte her­ge­ben kann? Anita Far­kas gibt die Ant­wort. Juan Car­los Aran­ci­bias Be­glei­tung ist keine Be­glei­tung, son­dern eine Ver­schmel­zung. Er ist in je­der Se­kunde sei­nes Spiels So­list und doch le­gen sich seine Töne und die von Anita Far­kas in­ein­an­der wie die Wel­len ei­nes Bach­laufs. Spie­le­risch, mit ei­ner zau­ber­haf­ten Leich­tig­keit und doch un­trenn­bar ver­bun­den. Die bei­den schei­nen Mu­sik aus der Luft zu ho­len, die im­mer schon da ge­we­sen ist – nur hat sie so vor­her noch nie­mand ent­deckt...

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Dortmunder Kultur 29.08.2011

 

Musikalische Sonnenreise

 

Als "Arie Duo" musizieren beide seit drei Jahren zusammen. Das eingespielte Team hörte man in der Sonate von Guliani, einem gleich berechtighten Duett von Flöte und Gitarre. Auf den relativ zarten Ton von Anita farkas stellte sich Juan Arancibia perfekt ein, und als Duo ließen beide besonders aus dem Finalsatz viel italienisches Esprit klingen.

...was für ein exzellenter Kammermusiker der Gitarrist ist, hörte man, ebenso die technische Brillanz der Flötistin Anita Farkas.

...entführten beide in der Suite von Piazzolla-mit viel Effekt geblasen, mit grossem Gefühl im romantischen Cafe-Satz und einem hochvirtuosen Bravour-Finale.

 

 

 

 

 

Hessische Niedersächsische Allgemeine Zeitung, 25. Mai 2011

 

Hörenswertes Konzert: Gitarrist Juan Carlos Arancibia Navarro und Flötenspielerin Anita Farkas boten nicht alltägliche Musikkost im Landgrafensaal.

 

Jede Nuance in Tempo, Interpretation und Lautstärke wurde von beiden gemeinsam vollzogen, die Spannungsbögen waren genau durchdacht und wurden effektvoll umgesetzt. Die Tempi waren oft sehr flott gewählt, wobei vor allem der fingerflinke Gitarrist sein Virtuosentum voll ausleben konnte. Dabei saßen auch die schnellsten Läufe nocht punktgenau.

 

Das Hauptwerk wurde dann Astor Piazzollas "Histoire de Tango". Mal tieftraurig, dann wieder mit derbem Humor und Spielwitz setzen die beiden hochkarätigen Musiker das höchst anspruchsvolle Werk um, das mit stehenden Ovationen belohnt wurde. Musikschulleiter Michael Heib erinnerte sich beim Dank an die Musiker an eine Aufführung mit dem Komponisten, die er mit erleben konnte: "Das was hier heute geboten wurde, war mindestens ebenso gut!"

 

Ganze Kritik hier

 

 

 

Hemer 18. Februar 2011

 

Halsbrecherische Virtuosität

 

Temperamentvolles Duo Arancibia Navarro-Farkas begeisterte im JuK.

Anita Farkas und Juan Carlos Arancibia boten dem Publikum einen abwechslungsreichen Abend von klassischen bis südamerikanischen und mediterranen Klängen. Teils hoch virtuos und temperamentvoll, teils zart und lyrisch bis melancholisch loteten die souverän musizierenden Solisten die ganze Bandbreite dieser Instrumenentkombination aus.

 

...mit der Zugabe eintließ das Duo den Zuhörer beschwingt und mit guter Laune auf den Heimweg in dem Bewusstsein ein sehr gutes Konzert gehört zu haben... 

 



 

 

© Ruhr Nachrichten, 25. Januar 2011



 

Ein Gang durch die Frühlingslandschaft

 

   ...Man sollte den Begriff „Höhepunkte“ nicht zu sehr strapazieren, er verschleißt sich schnell. Aber ganz sicher war in der großen Zahl der bisherigen Museumskonzerte dieser Abend bemerkenswert. Zunächst einmal, weil das Zusammenspiel der beiden Solisten von der Akustik des Raumes begünstigt wurde, was sonst nicht immer der Fall war. Dann die fabelhafte Spieltechnik beider Künstler bei einem in dieser Hinsicht sehr anspruchsvollen Programm...

 

   Verdienter lang anhaltender Beifall war Lohn für einen Konzertabend, den man so schnell nicht vergessen wird.   

Josef Wessel

 

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Münsterländische Volkszeitung 31.01.11

 

Zarter Dialog von Gitarre und Querflöte

 

    Genussvoll lauschten die Zuhörer den beiden "blutjungen", aber dennoch bereits preisgekrönten Musikern, die ihre Instrumente virtuos beherrschten.

 

   Von den europäschen Weken des Italieners Mauro Guliani ging die Reise über Spanien schliesslich nach Südamerika zum Tango Nuevo von Astor Piazzola.Die Finger des gebürtigen Peruaners tanzen lebendig auf den Gitarrensaiten, während die Ungarin ihn auf der Querflöte mal sanft, mal energisch begleitete.

 

  Die temperamentvolle Reise, zart und feinfühling, zog die Gäste in ihren Bann und wurde mit viel Applaus belohnt.